Wildtierpflegestation Melchow

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Reh

Erste Hilfe für Wildtiere

Hilflose oder vermeintlich verlassene Jungtiere, verletzte Zugvögel oder Straßenverkehrsopfer werden von besorgten Menschen beobachtet oder aufgenommen. Wildtiere gehören aber immer in die Hand von Fachleuten! Bitte nehmen Sie möglichst Kontakt mit einer Pflegestation für Wildtiere auf, bevor Sie selbst jegliche Art von Hilfe versuchen. Auch Tierärzte, Förster, zoologische Einrichtungen und Naturschutzbehörden werden Sie gerne beraten.

Ziel der Pflege ist ein Tier, das körperlich gesund ist und sich arttypisch in der freien Natur verhalten kann. Diese Arbeit ist nur von Fachleuten zu leisten. Nur sie sind in der Lage, Erkrankungen, Probleme oder Verletzungen zu erkennen, die Unterbringung artgerecht zu sichern, eine natürliche Ernährung bereitzustellen und die Eingliederung in die natürliche Umwelt zu organisieren.

Für den Fall, Sie beobachten ein hilfebedürftiges Wildtier und es lässt sich aufnehmen, benutzen Sie bitte immer eine Decke oder Schutzhandschuhe zum Einfangen. Die meisten Tiere fühlen sich bedroht und können sich gefährlich zur Wehr setzen.

Besondere Vorsicht ist bei Eulen und Greifvögeln gegenüber deren Füßen geboten. Bei Graureihern, Störchen, Kranichen und Rabenvögeln kann der Schnabel schwere Verletzungen hervorrufen. Einige Säuger beißen in ihrer Angst und Wundinfektionen sind das Ergebnis. Setzen Sie das Tier in einen ausbruchsicheren, dunklen Behälter. Für Vögel sind Kartons bestens geeignet.

Die kurze Aufbewahrung sollte dunkel, warm und ruhig erfolgen. Bitte rufen Sie schnellstmöglich die Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung oder Landesregierung an.

Uhu
Braunfrosch
Kontakt:
Pflegestation
für Wildtiere e.V.

Dr. A. Valentin
Schönholzer Straße 32
16230 Melchow
Tel.: (03337) 3031
oder 41 441
Email:

Spendenkonto:

Dresdner Bank Eberswalde
Kto.-Nr.: 416 9966 000
BLZ: 160 800 00